Keine vorgezogene Bebauung des THW-Geländes

Schon seit Jahren wird erwogen, den Standort des Technischen Hilfswerks (THW) in Lokstedt zu verlagern. Mögliche Ersatzstandorte sind sogar innerhalb von Lokstedt vorhanden.

Die Verlagerung des THW ist deswegen notwendig, da er auf seinem jetzigen Standort am Spritzenweg eine (im Besitz des Bundes befindliches) Grundstück belegt, dass Mitten im Kern von Lokstedt gelegen, idealerweise für die Förderung der Zentrenfunktion und für die Wohnbebauung geeignet wäre.

Aus diesem Grund wurde im Jahre 2010 bereits ein Städtebaulicher Realisierungswettbewerb für die heutigen Standorte von THW und Deutschen Roten Kreuz (DRK) durchgeführt.

Nachdem dann im Jahre 2011 in Hamburg ein Regierungswechsel stattgefunden hat, wurde das Projekt von der SPD-Regierung allerdings mit der Auflage zum anteiligen Bau von Sozialwohnungen für alle infrage kommenden Investoren vergiftet. Die SAGA wollte dann das Vorhaben realisieren, bot aber einen viel zu niedrigen Preis, sodass das DRK das Vorhaben abbrach.

Stur halten SPD-Politiker seither an der Forderung des Baus von Sozialwohnungen an diesem bevorzugten Standort fest. Seit Anfang des Jahres fordern sie gar die vorgezogene Bebauung des THW-Geländes.

In dem sie das für die Planung eines attraktiven Zentrum umbedingt notwendige Grundstück des THW aus der Planung herauslösen, gefährden sie aber die so dringend gebotene Zentrenförderung am Behrmannplatz.

www.spd-fraktion-eimsbuettel.de
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