Behrmannplatz im Dornröschenschlaf

Die Gelände von DRK am Behrmannplatz und THW am Spritzenstraße sind größten Teils in ihrer bisherigen Nutzung (Garagen, Unterstellflächen und Hallen) im Sinne der Stadt- und Zentrenentwicklung fehlgenutzt. Solch ein zentraler Standort bietet erheblich mehr Möglichkeiten.

Das DRK war bereit seinen Standort aufzugeben und hatte bereits für das Gelände einen Architektenwettbewerb ausgeschrieben.

Doch obwohl auch der Bebauungsplan im Verfahren Lokstedt 61 für das Gelände des DRK und des benachbarten THW ebenfalls die Stärkung der Zentrenfunktion fordert, verhindern uneinsichtige Politiker die Umsetzung.

Die SPD aber besteht auf sozialen Wohnungsbau.

Durch diese Forderung ausgerechnet hier Sozialwohnungen zu bauen, wurde das Projekt am Behrmannplatz für Investoren unattraktiv.

Der einzig verbliebene Kaufinteressent die SAGA für den Bau von Sozialwohnungen am Berhmannplatz bot dann erwartungsgemäß einen viel zu niedrigen Kaufpreis, so dass das DRK sich entschloss, lieber doch vorerst am Behrmannplatz zu bleiben.

Kein Wegzug des DRK, keine Stärkung der Zentrenfunktion und keine Sozialwohnungen.

Als nächstes kam die SPD dann auf die Idee das angrenzende THW-Gelände vorab mit Reihenhäusern zu bebauen. Auch dies ist für die Entwicklung des Lokstedter Zentrums hinderlich.

Natürlich sollen dort auch Wohnungen gebaut werden. Wir finden, dass günstiger Wohnraum sehr wichtig ist.

Die Grundstücke von DRK und THW im Verbund bieten Lokstedt aber die letzte Chance auf ein attraktives Zentrum und eine angemessene Versorgung. Daher sollten beide Grundstücke auch gemeinschaftlichen beplant werden.

Eine einmalige Chance dem Stadtteil sein Zentrum zurück zu geben, das uns allen fehlt.

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