Lokstedter Hof Nr. 3: Mitten im Dorf

Architekten-Wettbewerb

Es sollte erneut ein Bebauungsplan für die DRK- und die THW-Fläche entworfen werden. Der alte Entwurf stellt die Bebauung mit Stadthäusern in den Vordergrund. Der aktuelle Plan soll auf den Kernbau eines C-Zentrums mit Wohnungen und mit Quartiersgarage am Behrmannplatz ausgerichtet werden.

Städtebaulicher Wettbewerb

Die weitere Quartiersentwicklung wird durch einen städtebaulichen Wettbewerb begleitet. Dieser muss sich an klaren zu entwickelnden Kriterien der sozialen und ökonomischer Funktionalität, Ästhetik und Ökologie orientieren. Es sollte dabei die Grelckstraße, der „kleine“ Behrmannplatz (Kreuzung Grelckstraße / Stapelstraße / Spritzenweg), die Vogt-Wells-Straße sowie der Siemersplatz in die Planungen einbezogen werden. Es müssen attraktive Flaniermeilen zu den anderern Zentrenbereichen, ein Dorf- bzw. Marktplatz (eine geeignete Fläche für einen größeren Markt und für Veranstaltungen), Radwege und Parkplätze geschaffen werden. Die in unmittelbarer Nähe gelegene Potenzialfläche 5.9 (ehemalige Marktfläche) mit der öffentlichen Grünfläche sollte ebenfalls mit in die Planungen einbezogen werden. 

Einbeziehen von Bürgerinnen und Bürgern

Eine städtebauliche Entwicklung für Menschen kann nur mit den Menschen erfolgen. In dem gesamten Prozess sind die Lokstedter einzubeziehen. Hierfür sind die modernen Mittel der Bürgerbeteiligung (Informationsveranstaltungen, Internetforen, Onlinebefragungen, Mediationsverfahren etc.) einzusetzen.

In dem gesamten Prozess sind die Lokstedter insbesondere auch die Bürgerinitiative „Ein Zentrum für Lokstedt“ einzubeziehen.

Gewinnen privater Akteure 

Private Investoren sind frühzeitig einzubeziehen, um attraktive Lösungen angesichts knapper öffentlicher Kassen zu finden und in der Realisierung weitgehend unabhängig von staatlicher Haushaltsplanung zu sein.
Bei der Auswahl der Investoren sollen diejenigen Investoren bevorzugt werden, die eine maximale Umsetzung der Planvorgaben vertraglich garantieren. Bei der Aushandlung der Verträge zwischen Bezirk und Investor ist die Bürgerinitiative „Ein Zentrum für Lokstedt“ ebenfalls einzubeziehen.

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